Heuschnupfen mit Homöopathie behandeln

Bei Heuschnupfen und anderen Allergien kann man das Immunsystem mit einer homöopathischen Behandlung stärkenViele Menschen sind nicht nur gegen eine Pollenart, sondern gegen Pollen verschiedener Pflanzen allergisch. Einzelne Pflanzenarten blühen bereits um diese Zeit, und können bis in den Herbst hinein blühen. Deshalb tritt Heuschnupfen nicht klassisch nur im Frühjahr auf, sondern kann mehrfach im Jahr auftreten und über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten.
Die Allergietendenz der westlichen Bevölkerung nimmt immer mehr zu; 30 – 40% der Menschen leiden unter einer oder mehreren allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder allergischen Hautproblemen.
Eine Allergie ist eine übertriebene, krankmachende Reaktion des Immunsystems auf einen „Eindringling“. Wenn das Immunsystem geschwächt ist und der „Eindringling“ die Übermacht bekommt, brechen Allergien aus.
Bei Heuschnupfen handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems auf einen meist harmlosen Auslöser wie Pollen unterschiedlichster Pflanzen. Wir leiden dann unter tränenden, brennenden, juckenden und geröteten Augen, Niesreiz und Niesanfällen, kribbelnder, juckender oder verstopfter Nase, Fliessschnupfen, trockenen Nasenschleimhäuten und Husten. Da die Betroffenen auch nachts von den Symptomen nicht verschont bleiben, kommen ein wenig erholsamer Schlaf, Antriebslosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit meist noch dazu. Heuschnupfen – Patienten können mit der Zeit auch sogenannte Kreuzallergien entwickeln, das heisst, es entsteht eine allergische Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel.
Die Schulmedizin kennt verschiedene Medikamente wie Antihistaminika (unterdrückt die allergische Reaktion) oder Cortison, um die akuten Symptome zu lindern. Diese Medikamente verschaffen zwar im Moment Linderung, müssen aber immer wieder regelmässig eingesetzt werden. Die einzige ursächliche Therapie der Mediziner ist die Hyposensibilisierung, wo der Körper langsam an die allergieauslösende Substanz gewöhnt wird. Diese Therapieform kann jedoch auch allergische Nebenwirkungen haben.
Mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung ist es möglich, das Immunsystem so zu stärken, dass es sich gegen den „Eindringling“ schützen kann. Am sinnvollsten ist es, wenn man die Behandlung beginnt, bevor man bereits an den alljährlichen Heuschnupfensymptomen leidet. Aber auch wenn die Nase bereits läuft und die Augen schon jucken und brennen, kann man eine homöopathische Behandlung beginnen. So ist es möglich, auf natürlichem Wege und mit einer sanften Therapieform den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Während der homöopathischen Behandlung informiere ich Sie auch über die begleitenden Massnahmen bei Heuschnupfen (z.B. jeden Tag am Abend die Haare waschen) und über die Ernährung, welche bei Heuschnupfen eine wichtige Rolle spielt. Wussten Sie, dass Lebensmittel mit reichlich Vitamin C (Broccoli, Zitrusfrüchte) und Folsäure (Feldsalat, Rosenkohl) die allergiebedingten Entzündungsreaktionen lindern?

Starten Sie beschwerdefrei in den Frühling!

Martina Walder
Dipl. Homöopathin SkHZ