Immunsystem stärken

Auch wenn die ersten Lockerungsmassnahmen in Aussicht stehen, befinden wir uns immer noch in einer Ausnahmesituation.
Kinos, Restaurants, Schwimmbäder und Fitnesscenter sind geschlossen und Veranstaltungen wurden abgesagt. Unser Leben hat sich entschleunigt und verändert. Das Wort «Coronavirus» ist in aller Munde und löst Angst und Unsicherheit aus. Doch Angst ist bekanntlich ein schlechter Begleiter.
Was können wir in dieser Situation also tun? Die Antwort lautet: unser Immunsystem stärken!

Die vom BAG empfohlenen Hygienemassnahmen kennt mittlerweile jeder und auch ich empfehle Ihnen, diese umzusetzen.

Man kann aber noch mehr tun:

  • Gesunde Ernährung: jetzt haben wir Zeit, um zu kochen!
    Verzichten Sie auf Fertigmenüs und essen Sie stattdessen vor allem pflanzliche Nahrungsmittel wie Früchte und Gemüse. Setzen Sie auf Frischkost! Die vielen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe tun Ihrem Körper gut.
    Tipp: trinken Sie Ingwertee, denn Ingwer hat eine antivirale Wirkung und stärkt das Immunsystem.
  • Frische Luft: achten Sie auf regelmässige Bewegung und machen Sie täglich draussen Spaziergänge. Wenn dies nicht möglich ist, setzen Sie sich auf Ihren Balkon und geniessen Sie die Sonne. Das dadurch aufgenommene Vitamin D ist für ein gut funktionierendes Immunsystem unabdingbar.
  • Stress vermeiden: unser Alltag wurde durch die getroffenen Massnahmen von einem Tag auf den anderen entschleunigt. Passen Sie sich dieser Situation an. Denn auch Stress kann unser Immunsystem schwächen.
  • Ausreichend Schlaf: unser Körper verfügt über Killerzellen, welche sich gegen Krankheitserreger zur Wehr setzen. Es wurde nachgewiesen, dass bei Schlafmangel der Anteil der natürlichen Killerzellen im Körper sinkt. Als optimale Schlafdauer gelten 7 – 8 Stunden pro Nacht.
  • Angst: Angst schwächt das Immunsystem! Sie lähmt, hemmt und blockiert. Versuchen Sie, auf sich selbst und auf Ihre Abwehrkräfte zu vertrauen und keine Angst zuzulassen.
  • Hypothermische Bäder oder Überwärmungsbäder: (nur für Leute ohne Herzprobleme)
    Lauwarmes Wasser in die Badewanne geben, bis zu 41° aufheizen und 10 Minuten darin baden. Danach warm anziehen oder im Bett gut zugedeckt nachschwitzen. Um eine Dehydration zu vermeiden, sollte genug getrunken werden (z.B. Lindenblütentee; wirkt schweisstreibend).
  • Fieber: der Körper produziert Fieber, um sich gegen Viren und Bakterien zu wehren. Somit ist Fieber also eine geniale Abwehrreaktion des Körpers, welche nicht durch fiebersenkende Medikamente beeinflusst werden sollte. Erst ab 40° Fieber sollte dieses gesenkt werden. Das ist aber auch mit alten Hausmitteln möglich (z.B. kalte Umschläge an Extremitäten) und muss nicht immer mit fiebersenkenden Medikamenten geschehen.
  • Homöopathie: Bei Erkältungssymptomen kann die klassische Homöopathie eine hilfreiche Unterstützung sein und Ihre Abwehrkräfte stärken. 

Es gibt also doch Einiges, was wir auch in dieser speziellen Situation für uns und unser Immunsystem tun können. Denn: krank werden wir nicht durch ein Virus, sondern wenn unser Organismus in seiner Abwehr so geschwächt ist, dass das Virus sich ungehindert ausbreiten kann.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund und halten Sie sich Sorge!

Martina Walder, Dipl. Homöopathin SkHZ

Heuschnupfen mit Homöopathie behandeln

Bei Heuschnupfen und anderen Allergien kann man das Immunsystem mit einer homöopathischen Behandlung stärkenViele Menschen sind nicht nur gegen eine Pollenart, sondern gegen Pollen verschiedener Pflanzen allergisch. Einzelne Pflanzenarten blühen bereits um diese Zeit, und können bis in den Herbst hinein blühen. Deshalb tritt Heuschnupfen nicht klassisch nur im Frühjahr auf, sondern kann mehrfach im Jahr auftreten und über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten.
Die Allergietendenz der westlichen Bevölkerung nimmt immer mehr zu; 30 – 40% der Menschen leiden unter einer oder mehreren allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder allergischen Hautproblemen.
Eine Allergie ist eine übertriebene, krankmachende Reaktion des Immunsystems auf einen „Eindringling“. Wenn das Immunsystem geschwächt ist und der „Eindringling“ die Übermacht bekommt, brechen Allergien aus.
Bei Heuschnupfen handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems auf einen meist harmlosen Auslöser wie Pollen unterschiedlichster Pflanzen. Wir leiden dann unter tränenden, brennenden, juckenden und geröteten Augen, Niesreiz und Niesanfällen, kribbelnder, juckender oder verstopfter Nase, Fliessschnupfen, trockenen Nasenschleimhäuten und Husten. Da die Betroffenen auch nachts von den Symptomen nicht verschont bleiben, kommen ein wenig erholsamer Schlaf, Antriebslosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit meist noch dazu. Heuschnupfen – Patienten können mit der Zeit auch sogenannte Kreuzallergien entwickeln, das heisst, es entsteht eine allergische Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel.
Die Schulmedizin kennt verschiedene Medikamente wie Antihistaminika (unterdrückt die allergische Reaktion) oder Cortison, um die akuten Symptome zu lindern. Diese Medikamente verschaffen zwar im Moment Linderung, müssen aber immer wieder regelmässig eingesetzt werden. Die einzige ursächliche Therapie der Mediziner ist die Hyposensibilisierung, wo der Körper langsam an die allergieauslösende Substanz gewöhnt wird. Diese Therapieform kann jedoch auch allergische Nebenwirkungen haben.
Mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung ist es möglich, das Immunsystem so zu stärken, dass es sich gegen den „Eindringling“ schützen kann. Am sinnvollsten ist es, wenn man die Behandlung beginnt, bevor man bereits an den alljährlichen Heuschnupfensymptomen leidet. Aber auch wenn die Nase bereits läuft und die Augen schon jucken und brennen, kann man eine homöopathische Behandlung beginnen. So ist es möglich, auf natürlichem Wege und mit einer sanften Therapieform den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Während der homöopathischen Behandlung informiere ich Sie auch über die begleitenden Massnahmen bei Heuschnupfen (z.B. jeden Tag am Abend die Haare waschen) und über die Ernährung, welche bei Heuschnupfen eine wichtige Rolle spielt. Wussten Sie, dass Lebensmittel mit reichlich Vitamin C (Broccoli, Zitrusfrüchte) und Folsäure (Feldsalat, Rosenkohl) die allergiebedingten Entzündungsreaktionen lindern?

Starten Sie beschwerdefrei in den Frühling!

Martina Walder
Dipl. Homöopathin SkHZ

Winterzeit – Grippezeit

Erkältung und Grippe: stärken Sie Ihr Immunsystem mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung.
Bei Grippe kann man das Immunsystem mit einer homöopathischen Behandlung stärken

Im Winter sind wir oft erkältet oder liegen sogar mit einer Grippe im Bett.

Das liegt nicht nur an der kalten Jahreszeit, sondern auch daran, dass unser Immunsystem geschwächt ist. Wenn es draussen kalt ist, halten wir uns weniger oft an der frischen Luft auf und treiben weniger Sport draussen. Der Mangel an Bewegung ist ein Faktor, der unser Immunsystem schwächt. Weiter produziert der Körper ohne frischen Sauerstoff und ohne Licht weniger Vitamin D. Dies ist ein weiterer Punkt für eine Schwäche des Immunsystems.

Unser Körper kann sich allgemein bei niedrigen Temperaturen schlechter gegen einfallende Erreger wie Viren und Bakterien wehren als im Sommer. Besser, als die Symptome zu behandeln, wenn man bereits erkältet ist oder mit Fieber im Bett liegt, ist, das  Immunsystem zu stärken. Dadurch nimmt die Anfälligkeit für Krankheiten deutlich ab. Mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung kann man den Organismus so stärken, dass er sich gegen krankmachende Einflüsse selber wehren kann.

Jeder, der weiss, dass er im Winter öfters erkältet ist, anfällig für Husten ist oder auch schon von einer Grippe zur Bettruhe gezwungen wurde, kann dem mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung vorbeugen.

Ebenfalls wichtig für die kalten Monate: eine gesunde, vitaminreiche und ausgewogene Ernährung!

Eine gute und gesunde Winterzeit wünscht Euch

Martina Walder
dipl. Homöopathin SkHZ